Mittwoch, 10. März 2010
Wettermodelle
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Die Wettermodelle sind rechnergestützte Wettervorhersagen. Aus dem Zustand der Atmosphäre, zu einem gegebenen Anfangszeitpunkt, wird durch numerische Lösung der relevanten Gleichungen der Zustand zu späteren Zeiten berechnet. Diese Berechnungen umfassen teilweise mehr als 14 Tage, und sind die Basis aller heutigen Wettervorhersagen.

In einem solchen numerischen Vorhersagemodell wird das Rechengebiet mit Gitterzellen diskretisiert, so dass die relevanten physikalischen Größen, wie vor allem Temperatur, Luftdruck, Windrichtung und Windstärke, im dreidimensionalen Raum, und als Funktion der Zeit dargestellt werden können. Die physikalischen Beziehungen, die den Zustand der Atmosphäre und seine Veränderung beschreiben, werden als System partieller Differentialgleichungen modelliert. Dieses dynamische System wird mit Verfahren der Numerik, welche als Computerprogramme meist in Fortran implementiert sind, näherungsweise gelöst. Aufgrund des grossen Aufwands werden hierfür häufig Supercomputer eingesetzt.

Hier finden Sie tolle Links zu sehr guten Computermodellen. Diese sind am Anfang nicht ganz einfach zu interpertieren, aber mit etwas Übung kann man sie verstehen.

Gute Wetterkarten finden sie auf folgenden Seiten:
http://www.uwz.ch Einfache Wetterkarten Schweiz und Europa bis +48 Stunden
http://www.weterzentrale.de Umfangreiche Sammlung von diversen Wettermodellen und Karten.
http://profi.wetteronline.de  Profikarten
http://www.meteoblue.com Sehr genaue Karten für die Schweiz

 

  
GFS Modell für Zürich
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Einen guten Link zu Profi Wetterkarten ist auch: http://profi.wetteronline.de

 

 

In dem folgendem Modell sehen Sie eine Modellberechnung in welchem Sie eine langfristige entwicklung erkennen können. Es gibt hier zwei Linienbänder, das obere Linienband ist die Temperatur in 850 hPa höhe und somit nicht die Bodentemperatur. Die unteren Linien ist der Niederschlag in Liter pro Quadratmeter.
Die verschiedenen Linien welche nebeneinader verlaufen sind verschiedene Berechnungen. Um so näher die Linien zusammen liegen um so treffsicherer ist die Vorhersage an diesem Zeitpunkt.

 

Das folgende Modell stammt von www.regio-wetter.de und Zeigt wiederum für Zürich die Temperaturprognose

Das Folgende Modell stammt von www.meteodat.ch und Zeigt in verschiedenen Bereichen diverse Parameter:

Legende:
Höhenprofil für Temperatur, Feuchte und Wind: Höhenangabe in Millibar = Hektopascal [hPa]. Dabei entspricht 900 hPa etwa 1000 m ü.M., 700 hPa etwa 3000 m ü.M. und 500 hPa etwa 5500 m ü.M.
1000-500hPa Dicke: Mass für mittleren Wärmegehalt der untersten 5 km (Luftsäule), Angabe in Dekameter=10er-Meter, wobei je dicker desto wärmer bedeutet.
Total-Totals / Lifted Index: Stabilitätsmasse der Luftsäule: oberhalb Mittellinie = instabile Luftschichtung, d.h. Neigung zu Gewitter (falls andere Wettergrössen dies zulassen).
Luftdruck auf Meereshöhe: Luftdruck umgerechnet auf Meereshöhe, in Millibar = Hektopascal [hPa].
Wind: Momentanwert, umgerechnet auf 10m Höhe, in m/s = 3.6 km/h = 1.94 kn.
Temperatur: Temperatur 2m über Boden in Grad Celsius, mit Angaben der gefühlten Kälte und Hitze.
2m rel. Feuchte: Relative Luftfeuchtigkeit 2m über Boden, in Prozent.
Niederschlag: 3-Stunden Summen des Niederschlags, aufgeschlüsselt nach Niederschlagsarten (Regen, Schnee, gefrierender Regen, Graupel/Hagel, konvektiver Niederschlag).

 

Das folgende Modell stammt von www.meteoblue.com:

 

 

 

  
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